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06.09.10

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Tagesmütter bilden sich fort

„Das Wohl des Kindes sollte immer im Vordergrund stehen – doch leider gibt es Situationen, in denen Kinder nicht zu ihrem Recht kommen. Deshalb ist es unser Ziel, möglichst frühzeitig eine Kindeswohlgefährdung zu erkennen und entsprechende Hilfsmöglichkeiten zu ergreifen“, so die Gleichstellungsbeauftragte Irene Wellmann. Nach § 8a SGB VIII kommt auch den Tagesmüttern in diesem Zusammenhang eine wichtige Bedeutung zu, denn sie sind oft die ersten Bezugspersonen, die eine Vernachlässigung von Kindern feststellen. Zudem haben sie häufig ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Eltern aufgebaut, sodass die von ihnen angebotenen Hilfen eher angenommen werden.



25 Tagesmütter folgten der Einladung der Familienservicebüros im Südkreis, um wichtige Tipps zum Vorgehen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung zu bekommen. Die Diplom – Psychologin Anja Prante vom Kinderschutzbund Osnabrück e. V. gab wichtige Hinweise zu den Themen: Was ist Kindeswohlgefährdung? An wen können sich Tagesmütter im Verdachtsfall wenden? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Familien?

Fazit des Abends, Tagesmütter sollen sensibel auf mögliche Gefahrenpunkte achten, sie sind aber auch gleichzeitig eine wichtige Schutzfunktion für die Kinder. Je mehr Institutionen ein „Auge auf die Kinder haben“, desto eher wird eine Gefährdung des Kindeswohls sichtbar und das ist uns wichtig, so Frau Prante.
Auch im nächsten Jahr finden wieder regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen statt. Informationen Irene Wellmann Stadt Bad Iburg 05403-40424
 
Ansgar Ellebrecht
http://www.badiburg.de


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