Bad Iburg - Erholung und attraktives Leben am Teutoburger Wald / Freitag, 18.08.2017

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Schlosspark




Was war Anlass für die Umgestaltung des Schlossparks?

Der Schlosspark Bad Iburg stellt im Kontext des Schlosses eines der Wahrzeichen Bad Iburgs dar. Der Park verbrachte in der Vergangenheit lange Zeit in einem tiefen Dornröschenschlaf. Die ursprünglichen Strukturen und Elemente wurden aufrecht erhalten, eine Fortentwicklung und Anpassung an die aktuellen Nutzungs- und Gestaltungsansprüche geschah jedoch kaum. Markant für den Schlosspark ist insbesondere der Charlottensee, der in den 1930er Jahren entstanden ist.
Die bestehenden Grünflächen werden durch viele Wegeverbindungen gekreuzt, die teilweise kaum noch genutzt werden. Sichtachsen sind durch Bewuchs verschlossen und lassen so kaum Einblicke zu. Die Grünstrukturen selbst lassen keine klare Konzeption erkennen und zeichnen sich durch unklare Linien und nicht definierte Nutzungsbereiche aus.



Wo setzt die Umgestaltung an?
Initialzündung des bereits seit 2008 laufenden Prozesses war die Diplomarbeit einer Studentin der Fachhochschule Osnabrück, die sich intensiv mit dem Schlosspark auseinandergesetzt hat. Hier wurden vorhandene Mängel wie z.B. fehlende Sichtbeziehungen und keine klaren Raumkanten aufgezeigt.
In Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Junker wurde anschließend ein Masterplan entwickelt, der die wesentlichen Grundsätze einer zukünftigen Entwicklung aufzeigt: klare Raumkanten, Betonung von Sichtachsen, klar definierte Wegebeziehungen, verschiedene Nutzungsbereiche unterschiedlichster Nutzungsintensität und eine attraktive Gestaltung im Kontext der Kur- und Erholungsfunktion, die die Stadt Bad Iburg wahrnimmt, sind hier einige der wichtigsten Leitlinien.


Masterplan Masterplan
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Welche Ziele verfolgt die Umgestaltung?
Die Umgestaltung des Schlossparks hat zum Ziel, den Park zum einen an die veränderten Nutzungsansprüche anzupassen und zum anderen eine attraktive Gestaltung zu erreichen.
Bad Iburg verfügt über ein Potenzial, über das nur sehr wenige Orte verfügen: eine großräumige Grünfläche mitten im Stadtgebiet. Dieses Potenzial gilt es zu nutzen und aktiv in die Stadtentwicklung einzubringen. Neben der Funktion als Kur- und Erholungsstandort für Besucher soll der Park auch für die Bürger Bad Iburgs interessanter werden und zum Verweilen für Jung und Alt einladen.



Wie und wann verläuft die Umsetzung?

Die Umsetzung der Umgestaltung des Schlossparks hat Anfang 2013 begonnen. Im ersten Schritt wird der südliche Schlossberg umgestaltet. Parallel wird auch ein neuer sogenannter „Knotengarten“ geschaffen, der ein neues Highlight bilden wird und dessen Charakter aus verschlungenen Heckenelementen geprägt wird. Die Umgestaltung des gesamten Bereiches wird durch das LGLN (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen) gefördert.


Schlossberg Süd mit Knotengarten Schlossberg Süd mit Knotengarten
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Im zweiten Schritt soll ein Kneipp-Erlebnis-Park nördlich des Schlosses auf der derzeitigen Schlosswiese entstehen. Auch hierzu erhält die Stadt Bad Iburg einen Zuschuss. Dieser wird gewährt von der NBank (Investitions- und Förderbank Niedersachsen).


Kneipp-Erlebnis-Park Kneipp-Erlebnis-Park
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Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen (Kneipp-Erlebnis-Park) Kneipp-Erlebnis-Park



In zwei weiteren Etappen werden dann der nördliche Schlossberg sowie der Bereich des Charlottensees umgestaltet, so dass das Schloss mit seinem Umfeld in wenigen Jahren in einem ganz neuen Licht erscheinen wird.

Logo Schlossbeleuchtungsverein Bad Iburg e. V.
Schlossbeleuchtungsverein Bad Iburg e. V.
Besonders erwähnt sei an dieser Stelle der Bad Iburger Schlossbeleuchtungsverein, der seit 40 Jahren die Illumination des Schlosses gewährleistet und darum bemüht ist, die Attraktivität des Bad Iburger Schlossumfeldes zu steigern.

Link: www.schlossbeleuchtungsverein.de


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