Geschichte - Bad Iburg im Wandel der Zeit
753
Erste Erwähnung Iburgs in den Fränkischen Reichsannalen.
772
Karl der Große erobert die "erhabene Königsburg Iburg" gegen seinen Widersachser Herzog Widukind.
783
Fränkische Soldaten erobern die Iburg zum zweiten Mal.
1052 - 1067
Bischof Benno I. von Osnabrück rodet Teile des Burgberges und beginnt mit dem Bau eines Hauses auf dem Berg, um „hier Muße zu pflegen und den engen Gassen der Stadt zu entfliehen.“
1068 - 1088
Bischof Benno II., der erste große Bischof des Osnabrücker Landes, errichtet auf den Trümmern der alten Karlsburg eine Stiftsburg und ein Benediktinerkloster. Benno vermittelt im Investiturstreit zwischen dem deutschen Kaiser Heinrich IV., seinem Freund, und Papst Gregor VII. (1077, Canossa).
1100
Nach dem großen Brand in Osnabrück wird Iburg ständige Wohnung der Osnabrücker Bischöfe.
1226
Bau der St.Nikolaus-Kirche (heute Fleckenskirche).
1254
Fürstbischof Bruno von Isenburg gibt Iburg Stadtrechte und befestigt den Ort.
1293
Iburg wird als "oppidum" (=stadtähnliche Siedlung) mit einer "porta" im Osten erwähnt.
1349
Burg und Kloster werden durch Brand (Blitzschlag) zerstört.
1359
Wigboldprivileg für Iburg: Zusammenfassung von Burg und Ort zu einem Rat mit gemeinsamer Verfassung.
1455 - 1482
Der Flecken wird unter Fürstbischof Konrad III. mit Mauern umgeben und mit drei Toren versehen.
1518
Bau einer Wasserleitung vom Dörenberg zum Kloster durch Prior Frerking.
1534
Die Wiedertäufer von Münster werden auf Veranlassungvon Bischof Franz von Waldeck im Bennoturm des Schlosses Iburg festgehalten und später hingerichtet.
1585
Im Flecken Iburg brennt etwa die Hälfte der Wohngebäude ab (53 Wohnungen mit Nebengebäuden und Stallungen).
1625
Franz Wilhelm von Wartenberg, aus einer Nebenlinie der Wittelsbacher, wird Bischof von Osnabrück.
1633
Die Schweden besetzen Iburg und schenken die Burg Gustav Gustavson.
1641
Im Westfälischen Frieden zu Münster (1648) wird wegen der konfessionellen Vermischung als Kompromiß die "Alternatio" (Wechselfolge) erarbeitet. Katholische und evangelische Fürstbischöfe wechseln miteinander ab. Erster evangelischer Landesbischof wird Kurfürst Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg.
1650
Fürstbischof Franz Wilhelm von Wartenberg kehrt nach Iburg in seine Residenz zurück.
1657
Der Flecken Iburg erhält das Privileg zur Abhaltung eines Jahrmarktes.
1661
Kurfürst Ernst August I. von Braunschweig - Lüneburg wird erster evangelischer Fürstbischof von Osnabrück ( lt. Friedensvertrag von 1648 regelmäßiger Wechsel zwischen kath. und ev. Bischof).
1668
Sophie Charlotte, seine Tochter, wird auf der Iburg geboren. Später wird sie erste preußische Königin, Mutter des Soldatenkönigs und Großmutter Friedrichs des Großen.
1672
Ernst August I. bezieht das neue Schloss in Osnabrück. Die Iburger Residenz wird aufgegeben.
1750 - 1755
Großzügiger barocker Klosterneubau durch den westfälischen Barockbaumeister und kurfürstlichen General Johann Konrad Schlaun.
1803
Aufhebung des Klosters Iburg aufgrund der Säkularisation.
1885
Sitz der Kreisverwaltung Iburg im Schloss.
1929
Eingemeindung der Bauernschaft Mäscher nach Iburg.
1932
Auflösung des Kreises Iburg und Verlegung des Landratssitzes nach Osnabrück.
1953
Aus der Sommerfrische vor dem Ersten Weltkrieg und dem Luftkurort der 20er Jahre wird der Kneipp-Kurort Iburg.
1959
Iburg erhält wegen seiner bedeutenden geschichtlichen Vergangenheit im Mittelalter die Stadtrechte wiederverliehen.
1967
Staatliche Anerkennung Iburgs als Kneipp-Heilbad und Änderung der Ortsbezeichnung in Bad Iburg.
1970
Aus den Ortsteilen Glane - Visbeck, Sentrup und Ostenfelde wird die Gemeinde Glane.
1972
die Stadt Bad Iburg wird mit der Gesamtgemeinde Glane, bestehend aus Glane - Visbeck, Ostenfelde und Sentrup, vereinigt. Gründung der Einheitsgemeinde Bad Iburg.
1980
Städte - Partnerschaft zwischen Berlin - Charlottenburg und Bad Iburg wird am 10. November beurkundet.
Erste Erwähnung Iburgs in den Fränkischen Reichsannalen.
772
Karl der Große erobert die "erhabene Königsburg Iburg" gegen seinen Widersachser Herzog Widukind.
783
Fränkische Soldaten erobern die Iburg zum zweiten Mal.
1052 - 1067
Bischof Benno I. von Osnabrück rodet Teile des Burgberges und beginnt mit dem Bau eines Hauses auf dem Berg, um „hier Muße zu pflegen und den engen Gassen der Stadt zu entfliehen.“
1068 - 1088
Bischof Benno II., der erste große Bischof des Osnabrücker Landes, errichtet auf den Trümmern der alten Karlsburg eine Stiftsburg und ein Benediktinerkloster. Benno vermittelt im Investiturstreit zwischen dem deutschen Kaiser Heinrich IV., seinem Freund, und Papst Gregor VII. (1077, Canossa).
1100
Nach dem großen Brand in Osnabrück wird Iburg ständige Wohnung der Osnabrücker Bischöfe.
1226
Bau der St.Nikolaus-Kirche (heute Fleckenskirche).
1254
Fürstbischof Bruno von Isenburg gibt Iburg Stadtrechte und befestigt den Ort.
1293
Iburg wird als "oppidum" (=stadtähnliche Siedlung) mit einer "porta" im Osten erwähnt.
1349
Burg und Kloster werden durch Brand (Blitzschlag) zerstört.
1359
Wigboldprivileg für Iburg: Zusammenfassung von Burg und Ort zu einem Rat mit gemeinsamer Verfassung.
1455 - 1482
Der Flecken wird unter Fürstbischof Konrad III. mit Mauern umgeben und mit drei Toren versehen.
1518
Bau einer Wasserleitung vom Dörenberg zum Kloster durch Prior Frerking.
Bennoturm
Die Wiedertäufer von Münster werden auf Veranlassungvon Bischof Franz von Waldeck im Bennoturm des Schlosses Iburg festgehalten und später hingerichtet.
1585
Im Flecken Iburg brennt etwa die Hälfte der Wohngebäude ab (53 Wohnungen mit Nebengebäuden und Stallungen).
1625
Franz Wilhelm von Wartenberg, aus einer Nebenlinie der Wittelsbacher, wird Bischof von Osnabrück.
1633
Die Schweden besetzen Iburg und schenken die Burg Gustav Gustavson.
1641
Im Westfälischen Frieden zu Münster (1648) wird wegen der konfessionellen Vermischung als Kompromiß die "Alternatio" (Wechselfolge) erarbeitet. Katholische und evangelische Fürstbischöfe wechseln miteinander ab. Erster evangelischer Landesbischof wird Kurfürst Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg.
1650
Fürstbischof Franz Wilhelm von Wartenberg kehrt nach Iburg in seine Residenz zurück.
1657
Der Flecken Iburg erhält das Privileg zur Abhaltung eines Jahrmarktes.
1661
Kurfürst Ernst August I. von Braunschweig - Lüneburg wird erster evangelischer Fürstbischof von Osnabrück ( lt. Friedensvertrag von 1648 regelmäßiger Wechsel zwischen kath. und ev. Bischof).
1668
Sophie Charlotte, seine Tochter, wird auf der Iburg geboren. Später wird sie erste preußische Königin, Mutter des Soldatenkönigs und Großmutter Friedrichs des Großen.
1672
Ernst August I. bezieht das neue Schloss in Osnabrück. Die Iburger Residenz wird aufgegeben.
1750 - 1755
Großzügiger barocker Klosterneubau durch den westfälischen Barockbaumeister und kurfürstlichen General Johann Konrad Schlaun.
1803
Aufhebung des Klosters Iburg aufgrund der Säkularisation.
Sitz der Kreisverwaltung Iburg im Schloss.
1929
Eingemeindung der Bauernschaft Mäscher nach Iburg.
1932
Auflösung des Kreises Iburg und Verlegung des Landratssitzes nach Osnabrück.
Aus der Sommerfrische vor dem Ersten Weltkrieg und dem Luftkurort der 20er Jahre wird der Kneipp-Kurort Iburg.
1959
Iburg erhält wegen seiner bedeutenden geschichtlichen Vergangenheit im Mittelalter die Stadtrechte wiederverliehen.
1967
Staatliche Anerkennung Iburgs als Kneipp-Heilbad und Änderung der Ortsbezeichnung in Bad Iburg.
1970
Aus den Ortsteilen Glane - Visbeck, Sentrup und Ostenfelde wird die Gemeinde Glane.
1972
die Stadt Bad Iburg wird mit der Gesamtgemeinde Glane, bestehend aus Glane - Visbeck, Ostenfelde und Sentrup, vereinigt. Gründung der Einheitsgemeinde Bad Iburg.
1980
Städte - Partnerschaft zwischen Berlin - Charlottenburg und Bad Iburg wird am 10. November beurkundet.











