Suchen

Bad Iburgs Bürgermeisterin weltweit vernetzt für den Frieden

Die Arbeit für den Frieden auf der Welt beginnt vor der eigenen Haustür. „Lokal handeln, global denken!“, getreu dieser Erkenntnis nahm Bad Iburgs Bürgermeisterin Annette Niermann die Einladung an, der weltweit agierenden Initiative „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) beizutreten und damit Bad Iburg in ein weltweites Netzwerk für den Frieden einzubinden.

Das Ziel der Organisation mit Sitz in Hiroshima ist es, die Erinnerung an die Schrecken eines Krieges auf der ganzen Welt lebendig zu erhalten, um damit die Arbeit für ein friedliches Miteinander zu unterstützen. Der Vorsitzende von „Mayors for Peace“, Hiroshimas Bürgermeister Matsui Kazumi zu den Zielen der Initiative: „Die Überlebenden der Atombomben werden immer älter. Deshalb machen wir es uns zur Aufgabe, die Erfahrungen der Opfer und ihren Wunsch nach Frieden den kommenden Generationen zu übermitteln.“

Und hier sieht Annette Niermann eine Chance, gerade für eine kleinere Gemeinde wie Bad Iburg Vorbild zu sein, um Hand in Hand miteinander eine faire und friedliche Zukunft zu schaffen. Niermann: „Gemeinsam können wir Gutes erreichen, denn das friedliche Miteinander im eigenen Umfeld ist die Basis für eine fruchtbare Zukunft für uns alle und die folgenden Generationen.“ Als wesentlich beschreibt sie den direkten Kontakt zu den Bürgern Bad Iburgs. Als Bürgermeisterin sieht sie ihre Aufgabe auch als Mittlerin zwischen den verschiedenen Interessensgruppen, um friedlich und einvernehmlich Probleme zu lösen und das Miteinander zu stärken. Daher ist es für sie besonders wichtig die Vereine und ehrenamtlich tätigen Mitbürger in jeder Hinsicht zu unterstützen, denn sie sind der Motor gemeinschaftlichen Handelns.

Am 6. August 1945 fiel die Atombombe auf Hiroshima und drei Tage später auf Nagasaki. Daher hatte die Bad Iburger Bürgermeisterin beschlossen, genau an diesem Tag dem Netzwerk „Mayors for Peace“ beizutreten. „Hiroshima ist das Symbol für die Schrecken des Krieges in seinen schlimmsten Facetten“, so Niermann. „Das darf niemals wieder passieren und jeder Mensch und jede Kommune muss sich für den Frieden auf der Welt einsetzen.“