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Vorsicht Eichenprozessionsspinner

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) besitzen tausende sogenannter Brennhärchen, die ein Nesselgift enthalten und bei Kontakt zu gesundheitlichen Beschwerden, wie Haut- und Augenreizungen und Atemwegsbeschwerden führen können, da die Härchen leicht abbrechen und mit dem Wind auch ins Umfeld geraten können.

  • Die Telefonnummer des Gesundheitsdienstes für alle Fragen ist die 0541/501-8113.
  • Vom EPS betroffene Bäume melden Sie bitte bei der Stadt Bad Iburg, Tel. 05403/404-31 oder per Mail an . Eine möglichst genaue Ortangabe und bestenfalls ein Foto sind hilfreich, damit die Nester schnell gefunden werden können.
  • Die Stadt Bad Iburg kennzeichnet städtische Bäume mit Warnhinweisen und beauftragt, falls erforderlich,  die Bekämpfung des EPS durch eine Fachfirma.
  • Auf Privatgrundstücken ist grundsätzlich der Grundstückseigentümer  für die Bekämpfung der EPS zuständig und dieser sollte, wenn eine Gefährdung der Nachbarschaft vorliegt, entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Grundsätzlich sind folgende Hinweise zu beachten:

  • Die direkte Nähe und ein direkter Kontakt zu befallenen Bäumen sollte vermieden werden. Dies ist die beste vorbeugende Schutzmaßnahme.
  • Sollte es dennoch zu einem Kontakt gekommen sein, sollten Augen gründlich mit sauberem Wasser gespült und die Augen nicht gerieben werden, da sonst die Gefahr besteht, dass sich die Brennhärchen mit ihren Widerhaken in der Hornhaut festsetzen.
    Um die Härchen vom Körper zu beseitigen empfiehlt sich zeitnah zu duschen und die Haare zu waschen, sowie einen Kleidungswechsel vorzunehmen.
    Mit kaltem Wasser kann den Juckreiz gelindert werden. Die Wäsche sollte anschließend bei 60 °C gewaschen werden.
  • Bei stärkeren gesundheitlichen Problemen sollte ein Arzt aufgesucht werden und auf den Kontakt zum EPS hingewiesen werden.
  • Sollten schwere allergische Reaktionen mit Atemnot auftreten, sollte sofort der Rettungsdienst gerufen werden, da sonst unter Umständen lebensbedrohliche Situationen eintreten können.
  • Bedacht werden sollte, dass auch Haustiere wie z.B. Hunde betroffen sein können. Daher sollte auch hier darauf geachtet werden, dass betroffenen Bereiche gemieden werden.