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Bad Iburg entwickelt sich weiter. Bad Iburg macht sich...

Um nachhaltig für die Zukunft aufgestellt zu sein, muss sich eine Stadt immer weiter entwickeln. Das bedeutet stets flexibel auf neue An- und Herausforderungen zu reagieren, aber auch Liebgewonnenes und Traditionen zu erhalten.

Bad Iburg stellt sich dieser Aufgabe. Mit den Dorferneuerungen in Sentrup und Glane wird dafür gesorgt, dass auch in modernen Zeiten das ganz besondere Heimatgefühl einer Gemeinde erhalten bleibt. Gleichzeitig sorgt die Stadt gerade auch im Bereich Bahnhof dafür, dass modernen Anforderungen von Gewerbebetrieben Rechnung getragen wird, ohne dass das Stadtbild seinen besonderen Charakter verliert.

Auch die aktive Mitarbeit und Kooperation in der ILEK-Region „Südliches Osnabrücker Land“ macht Bad Iburg fit für die Zukunft!

Dorferneuerung / Dorfentwicklung

Seit einigen Jahren werden die Ortsteile Sentrup und Glane Schritt für Schritt entsprechend den Dorferneuerungsrichtlinien des Landes Niedersachsen städtebaulich entwickelt.

  • Was genau ist Dorferneuerung?

    Der Dorferneuerung in Niedersachsen liegt das Dorferneuerungsprogramm des Landes zu Grunde. Nach der Aufnahme eines Dorfes in das Dorferneuerungsprogramm wird eine auf die speziellen Erfordernisse des Dorfes abgestellte Dorferneuerungsplanung erarbeitet. Dieser Planungsprozess dauert in der Regel mindestens ein Jahr. Nach Fertigstellung und Genehmigung des Dorferneuerungsplanes beginnt eine  etwa 7 Jahre dauernde Förderperiode, in der Fördermittel für öffentliche und private Dorferneuerungsmaßnahmen beantragt werden können.

    Ziel der Dorferneuerung

    Aufgabe der Dorferneuerung ist es, die ländlichen Siedlungen in ihrer charakteristischen Vielfalt zu erhalten, neuen funktionalen Anforderungen anzupassen und in die Landschaft einzubinden. Es geht darum, landwirtschaftliche sowie ortsbildprägende Bausubstanz zu erhalten bzw. einer neuen Nutzung zuzuführen, um so den dauerhaften Bestand sicherzustellen. Es geht aber auch darum, die besondere Eigenart und Schönheit, die charakteristischen Merkmale und das spezielle Eigenleben des Dorfes zu erkennen, zu fördern und zu bewahren.

    Wie funktioniert die Dorferneuerung?

    Eine umfassende Dorferneuerungsplanung ist vor allem geprägt durch eine intensive Bürgerbeteiligung. Durch die umfangreiche Beteiligung und Einbindung der Betroffenen in den Planungsprozess wird ein hohes Maß an Identifikation und Nachhaltigkeit bewirkt. Die Bürger wählen einen Arbeitskreis, der intensiv bei der Planung mitwirkt, sich mit den Bedürfnissen der Dorfgemeinschaft auseinandersetzt und die Dorferneuerung über den gesamten Zeitraum begleitet. Jeder interessierte Bürger kann an den öffentlichen Sitzungen des Arbeitskreises teilnehmen oder sich in den Arbeitskreis wählen lassen. Die Dorferneuerungsplanung wird in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Planungsbüro und dem Fachdienst Planen und Bauen der Stadt Bad Iburg erarbeitet. Dazu finden regelmäßige Arbeitskreissitzungen, üblicherweise alle 4 – 6 Wochen, im Dorf selbst statt. Nach Fertigstellung der Dorferneuerungsplanung wird der Plan durch das Amt für regionale Landesentwicklung genehmigt und damit der Startschuss für die Förderung gegeben.

    Was wird gefördert?

    Gefördert werden können nach der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung“ (ZILE) neben der Dorferneuerungsplanung selbst und der gestalterischen, städtebaulichen und landschaftspflegerischen Betreuung auch öffentliche Maßnahmen, wie:

    • Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse sowie der Aufenthaltsqualität von Straßen und Plätzen
    • Abwehr von Hochwassergefahren im Ortsbereich sowie Renaturierung innerörtlicher Gewässer
    • Kleinere Bau- und Erschließungsmaßnahmen zur Erhaltung des ländlichen Charakters
    • Erhaltung ortsbildprägender Bausubstanz
    • Neu-, Aus- und Umbau von Gemeinschaftsanlagen
    • Umnutzung land- und forstwirtschaftlicher sowie leerstehender ortsbildprägender Bausubstanz
    • Förderung öffentlicher Maßnahmen

    Kann ich privat von der Dorferneuerung profitieren?

    Jeder Bürger profitiert von der Dorferneuerung! Zum einen lassen sich positive Veränderungen im öffentlichen Freiraum ablesen, die das Dorfbild, die Aufenthaltsqualität und die Funktionalität der Bereiche verbessern. Zum anderen werden Maßnahmen und Veranstaltungen zur Verbesserung der Dorfgemeinschaft und der Integration von zugezogenen Bürgern durchgeführt oder die innerörtlichen Verkehrsverhältnisse verbessert. Eigentümer von landwirtschaftlicher, ehemals landwirtschaftlicher oder ortsbildprägender Bausubstanz können darüber hinaus nicht rückzuzahlende Fördermittel für Erhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen an der Außenhaut der Gebäude oder Umnutzung beantragen.

    Grundsätzlich gilt: Alles, was von außen sichtbar ist, also Erneuerung von Dächern, Fassaden, Fenstern, Tore und Türen. Statisch bedingte Arbeiten wie z.B. die Unterkonstruktion beim Dach oder die Wärmedämmung sind ebenfalls förderfähig. Aber auch Maßnahmen im Freibereich wie Hofbefestigungen, Einfriedungen und Begrünungsmaßnahmen werden gefördert.

    Förderung privater Maßnahmen

    Der Fördersatz beträgt bis zu 25 % der zuwendungsfähigen Bruttokosten. Eine Erhöhung um 5% ist möglich, wenn mit der Maßnahme auch die Ziele eines parallel laufenden Integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes umgesetzt werden.  Die Höchstförderung beträgt 25.000,00 € je Objekt. Mit Objekt können auch einzelne Teile einer Hofstelle gemeint sein, z.B. eine Scheune.

    Tipp: Wichtig ist, alle Anträge rechtzeitig zu stellen, damit die Fördermittel kontingentiert werden können. Für die Bewilligung der einzelnen Maßnahmen wird jede Maßnahme z.B. nach Grad der Nachhaltigkeit auf einer Punkteskala bewertet.

    Wichtig für die Realisierung der Förderung von privaten Maßnahmen:

    Im Vorfeld ist eine frühzeitige inhaltliche und zeitliche Abstimmung zwischen dem privaten Bauherrn, dem Fachdienst Planen und Bauen und dem Planungsbüro notwendig. Der Antrag auf Förderung kann dann in Zusammenarbeit vom Planungsbüro erarbeitet werden und über die Stadt Bad Iburg beim Amt für regionale Landesentwicklung in Osnabrück eingereicht werden.

    Wichtig zu wissen ist, dass keine Maßnahme begonnen werden darf, bevor die Bewilligung über die Zuwendung des Fördermittelgebers vorliegt. Ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn kann jedoch gestellt werden.

  • Dorferneuerung glane

    Nähere Informationen zur Dorferneuerung erhalten Sie bei folgenden Ansprechpartnern:

    Stadt Bad Iburg
    Am Gografenhof 4
    49186 Bad Iburg
    Marion Bunten
    Tel.: 05403 – 404 36
    E-Mail: 


    Ingenieurbüro Hans Tovar & Partner
    Beratende Ingenieure GbR
    Weiße Breite 3
    49084 Osnabrück
    Stefan Lehmann
    Tel.: 0541 - 94003-40
    E-Mail: 
    http://www.ibt-web.de/Home.5.0.html


    Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN)
    Regionaldirektion Osnabrück
    Amt für Landentwicklung Osnabrück
    Mercatorstraße 8
    49080 Osnabrück
    Herr Michael Bürgel
    Tel.: 0541 - 503-460
    E-Mail: 
    http://www.gll.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=10905&_psmand=34

  • Dorferneuerung sentrup

    Nähere Informationen zur Dorferneuerung erhalten Sie bei folgenden Ansprechpartnern:

    Stadt Bad Iburg
    Am Gografenhof 4
    49186 Bad Iburg
    Marion Bunten
    Tel.: 05403 – 404 36
    E-Mail: 


    IPW INGENIEURPLANUNG GmbH & CO. KG
    Marie-Curie-Straße 4a
    49134 Wallenhorst
    Astrid Vieth
    Tel.: 05407 - 880-70
    E-Mail: 
    http://www.ingenieurplanung.de/de/impressum


    Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN)
    Regionaldirektion Osnabrück
    Amt für Landentwicklung Osnabrück
    Mercatorstraße 8
    49080 Osnabrück
    Michael Bürgel
    Tel.: 0541 - 503-460
    E-Mail: 
    http://www.gll.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=10905&_psmand=34

Sanierungsgebiet Stadtumbau WEst

Für das Sanierungsgebiet „Gewerbeflächen Am Bahnhof“ haben positive Veränderungen bereits begonnen. Unter dem Motto „Fortschritt mit Rücksicht“ sollen die brachliegenden Potentiale des Gebietes sinnvoll genutzt  werden und der südliche Eingangsbereich unserer Stadt sowohl für eine Wohnnutzung als auch für Gewerbe neu und attraktiver gestaltet werden.

Es ist der Stadt Bad Iburg gelungen, mit dem Gebiet in das Förderprogramm des Bundes und des Landes Niedersachsen „Stadtumbau West“ aufgenommen zu werden. Wichtiges Ziel dieses Förderprogrammes ist es, die seit Jahren auf das südliche Stadtgebiet negativ wirkenden strukturellen und städtebaulichen Defizite zu beseitigen.

Das Quartier städtebaulich aufzuwerten, ist für die Eigentümer und für die Stadt ein lohnenswertes Vorhaben, setzt aber auch von allen Seiten eine engagierte und aktive Beteiligung voraus. Die Grundlage für die Neuordnung des Gebiets bietet der städtebauliche Rahmenplan.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an die nachstehenden Ansprechpartner:

Stadt Bad Iburg
Am Gografenhof 4
49186 Bad Iburg
Marion Bunten
Tel.: 05403 - 404-36
E-Mail: 

Sanierungsträger und Treuhänder
BauBeCon Sanierungsträger GmbH
Kamp 1c
49074 Osnabrück
Katrin Soffner
Tel.: 0541 /20239452
E-Mail:
www.baubeconstadtsanierung.de

Integriertes Ländliches entwicklungskonzept (ILEK)

ILEK Südliches Osnabrücker Land

Logo

Mit der Initiative „Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept“ (ILEK) haben die sechs Gemeinden im Südlichen Osnabrücker Land eine enge Zusammenarbeit ins Leben gerufen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger werden Zukunftsperspektiven für die Region entwickelt, um so den Zugang zu europäischen Fördermitteln zu sichern, die zum Nutzen für die gesamte Region eingesetzt werden können.

Detaillierte Informationen zu den ILEK Aktivitäten bietet die Internetseite www.ilek-sol.eu
Hier erfahren Sie alles über die Initiative ILEK selbst, über Termine und Ansprechpartner in den verschiedenen Gemeinden.

ILEK engagiert sich in sechs Themenbereichen:

·       Land-/Forstwirtschaft und Natur
·       Wirtschaft und Verkehr
·       Siedlungsentwicklung und Dorferneuerung
·       Bildung und Qualifizierung
·       Tourismus und Gesundheit sowie
·       Gesellschaft, Soziales und Kultur

Die Internetseite bietet auch die Möglichkeit, laufende Projekte kennenzulernen, aber auch neue Ideen beizusteuern mit Hilfe der Projektbogen. Auch bietet das Forum die Möglichkeit, Zukunftsperspektiven der Region zu diskutieren. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen und herzlich eingeladen, sich damit im Rahmen „lokaler Arbeitsgruppen“ auseinanderzusetzen und darüber hinaus eigene Ideen einzubringen. Diese Arbeitsgruppen verstehen sich als kommunale Ideenbörsen, die ganz bewusst vor allem die Zukunft des eigenen Ortes im Blick haben. Pro Gemeinde finden zwei Arbeitsgruppentreffen statt, in denen jeweils drei Themenschwerpunkte zusammengefasst werden.

Es sollen sowohl konkrete Projektvorschläge als auch allgemeine Anregungen und Meinungen gesammelt und diskutiert werden. Unter Verwendung des nachstehenden Sammelbogens können Sie mit Ihren Ideen die Zukunft mitgestalten: Sammelbogen Projektideen SOL

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an den nachstehenden Ansprechpartner:

pro-t-in GmbH - Regionalmanager
Hendrik Kettler
Stadthaus Bad Iburg
Am Gografenhof 3
49186 Bad Iburg
Tel.: 05403 404 63
E-Mail:
www.ilek-sol.eu